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Zeltlager 2008 Eröffnung..Fotos
Zeltlager 2009 Eröffnung
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Inhalt - Ziele – Methode
Das
Zeltlager wird primär von der Freikirchlichen Gemeinde Dorfen
getragen. Die Gemeinde versteht das Zeltlager als Angebot für
Eltern, die in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft
an einer christlichen Kinder - und Jugendarbeit interessiert sind
oder diese kennen lernen wollen. Das Angebot gilt für alle
Kinder gleich welcher Konfession oder Religion und
selbstverständlich auch für Kinder ohne Bindung an eine
christliche Kirche. Zentrale Ziele des Zeltlagers sind:
-
Annahme und persönliche Wertschätzung des einzelnen
Kindes durch die MitarbeiterInnen, in der die Liebe Gottes zum
Ausdruck kommen soll - Vermittlung biblischer Inhalte -
Förderung der Eigenaktivität der Kinder
Die
Wertschätzung des einzelnen Kindes drückt sich u.a. in
der hohen Mitarbeiteranzahl aus. So kommen auf einen Mitarbeiter
ca. 3-4 Kinder. Das ermöglicht, dass sich MitarbeiterInnen
Zeit zum Spiel, Gespräch, musizieren o.ä. für
Einzelne oder eine kleine Gruppe nehmen können. In der
morgendlichen Mitarbeiterrunde werden Probleme von Kindern
besprochen, Lösungen gesucht und es wird für die Kinder
speziell gebetet. Bei der Vermittlung biblischer Inhalte in den
Andachten wird methodisch das Konzept der erlebnisunterstützten
Pädagogik angewandt. Dies bedeutet u.a., dass die Kinder
aktiv in verschiedenen Formen (z.B. Theateranspiel, basteln usw.)
an der Andacht mitarbeiten. Darüber hinaus können die
Kinder in verschiedenen Workshops kreativ das Lager mitgestalten.
Auf diese Weise entstanden in den letzen Jahren beispielsweise ein
3 m hoher römischer „Triumphbogen”,
ein Fahnenständer und viele
kleinere Arbeiten. Daneben gibt es während des Lagers
natürlich viel Zeit für Sport, Spiele, Turniere,
Schwimmen und Streiche (s. Fotos) -
aber dabei unbedingt die drei Regeln für Streiche beachten G:
1. Es darf nichts kaputt gehen. 2. Es muss genial oder
zumindest originell sein. 3. Nicht erwischen lassen.
(Wer
erwischt wird, muss mit drakonischen Strafen rechnen, wie
Abspritzen mit dem Gartenschlauch, Bussi für die
Nacktschnecke oder Autoputzen des Lagerleiters usw. D)
□ Das Team
Der
Stamm des Zeltlagerteams setzt sich aus MitarbeiterInnen der
Freikirchlichen Gemeinde Dorfen zusammen. Dazu kommen ergänzend
MitarbeiterInnen aus anderen freikirchlichen Gemeinden. Die
meisten MitarbeiterInnen bringen Erfahrung aus der Kinder- u.
Jugendarbeit mit. Einige verfügen über eine Ausbildung
zur Erzieherin bzw. Lehrerin.
□ Küche
Die
letzten Jahre hatten wir das Vorrecht von einem ausgebildeten Koch
mit edelsten Speisen aus der Aldiküche verköstigt zu
werden. Auch heuer steht uns wieder ein Berufskoch zur Verfügung,
der aus Aldigerichten Käfermenues zaubern wird. Zwei weitere
MitarbeiterInnen verstärken unseren Koch im Küchenzelt.
□
Unterbringung
Die Kinder
werden in Gruppenzelten untergebracht, die je nach Größe
6-12 Personen Platz bieten. In jedem Zelt schläft mindestens
ein Betreuer (Jungenzelte) bzw. Betreuerin (Mädchenzelte)
mit. Nach Möglichkeit werden Wünsche der Kinder
bezüglich der Zeltaufteilung berücksichtigt (zur
Vermeidung dicker Krokodilstränen, weil die beste Freundin
eine Ewigkeit weit entfernt im Nachbarzelt schläft und
ähnlicher Katastrophen). Für die Essenszeiten, Plenum
und für Aktivitäten bei Regenwetter steht ein großes
neues Aufenthaltszelt bereit.
◙ Heimweh
◙
Jedes Jahr kommt
es vor, dass einzelne Kinder schrecklich Bauchweh in Verbindung
mit Heimweh bekommen. Eine wahrhaft unglückselige
Kombination. Wir versuchen in solchen Fällen zunächst
das Kind zum Bleiben zu ermutigen. Wenn aber allerdings alle
Bemühungen scheitern und das Bauchweh größer als
der Fahnenmast wird, so lassen wir das Kind ganz pragmatisch von
den Eltern abholen.
□ Erste
Hilfe
Im Zeltlagerteam befindet sich eine Ärztin, die
zumindest zeitweise anwesend ist. Für akute Notfälle
steht eine professionelle medizinische Notfallausrüstung zur
Verfügung. Andere „schwerwiegende” medizinische Probleme
wie Schürfwunden, Prellungen, Verstauchungen, Nasenbluten,
Ohrenweh, Zeckenbisse, Splitter in der Haut, Dreck im Auge u.ä.
können wir in aller Regel vor Ort schnell behandeln. Sollte
die Hilfe eines Krankenhauses dennoch einmal nötig sein,
fahren wir mit dem Kind selbstverständlich dahin (war
in all den Jahren erst zweimal nötig, um einen Fingerbruch
per Röntgen bzw. eine Blinddarmentzündung
auszuschließen). Das ist auch der Grund, weshalb wir
darum bitten die Krankenkassenchipkarte den Kindern mitzugeben.
Außerdem kann per Handy jederzeit der Rettungsdienst
alarmiert werden, den wir allerdings Dank der Bewahrung Gottes
noch nie benötigten.
§
Lagerregeln
Wie jede
menschliche Gemeinschaft kommt auch ein Zeltlager nicht ohne
Spielregeln aus. Die Grundlage unserer Regel fasst Jesus in der
Bergpredigt zusammen: Alles nun, was ihr
wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch !
(nachzulesen in Matthäus 7,12). Gegenseitige
Achtung, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme sind nur einige
Punkte, die in diesem Satz zum Ausdruck kommen. Zur gegenseitigen
Achtung gehört für uns z.B. auch, dass die Essenszeiten
gemeinsam mit einem Gebet begonnen werden, damit nicht die Ersten
schon fertig sind, während die Letzten noch auf ihre Kelle
warten müssen. Darüber hinaus gilt für die Kinder,
dass sie die Autorität der MitarbeiterInnen respektieren und
ihre Anweisungen beachten. Das dient der eigenen Sicherheit und
dem ordnungsgemäßen Ablauf des Lagers. Wer meint, sich
nicht an die Spielregeln halten zu müssen, braucht sich nur
am Samstagabend die Sportschau anzuschauen. In jedem Fußballspiel
gibt es einen Schiedsrichter, der bei Bedarf gelbe und rote Karten
verteilt. Die gelben Karten dienen der Verwarnung, es passiert
sonst nichts. Die roten Karten bedeuten im Fußball
Spielausschluss. Bei uns bedeuten sie, dass die Empfänger
einen Dienst für die Allgemeinheit leisten dürfen, wie
Küchendienst, Lagerdienst oder Klodienst. Bis dato hat dieses
einfache System im Fußball und auch bei uns sehr effektiv
gearbeitet, will heißen, dass bis jetzt ernsthafte
Disziplinschwierigkeiten die absolute Seltenheit waren. So konnten
wir in all den Jahren auch bei etwas schwierigeren KandidatenInnen
durch Gespräche und Einzelmaßnahmen verhindern, dass
ein Kind wegen Disziplinproblemen nach Hause musste. Wir behalten
uns aber das Recht vor, dieses letzte Mittel auch einzusetzen,
wenn es sein müsste. Das sind wir allen Kindern und deren
Schutz schuldig, die sich an die Spielregeln halten.
□
Finanzen
Der erhobene Teilnehmerbetrag deckt die laufenden
Unkosten des Zeltlagers und ist für kleinere
Materialanschaffungen gedacht. In den letzten Jahren wurden
daneben die MitarbeiterInnen als Dankeschön auf Kosten der
Lagerkasse zum Essen eingeladen (damit sie nächstes Jahr auch
wieder dabei sind - ohne knurrenden Magen).
Für
weitere Fragen und Beseitigung aller Klarheiten: info@cgdorfen.de
Verantwortlich für den Inhalt
Kai Braun
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Info:
info@cgdorfen.de
Webmaster:
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